Wir schreiben das Jahr 1999,
unter der Leitung von Jutta Werbelow haben die Bahnhofkids eine Theaterversion des
Erich-Kästner-Klassikers „Der 35. Mai“ auf die Bühne gebracht.
Nach 2 Aufführungen kommt die Wehmut – soooo viel Proben und dann nur 2 mal spielen?
Kurzerhand wird beim Dreßlerverlag die Erlaubnis eingeholt, das Stück zum Hörspiel umzuarbeiten.
Die Erlaubnis kommt und der Reise steht nichts mehr im Wege.
Einige Monate (!) später ist es dann so weit,
Hier sind die einzelnen Reisestationen:
Die Vorgeschichte:
Im Schlaraffenland
Die Burg zur großen Vergangenheit
Die verkehrte Welt
Elektropolis, die automatische Stadt
Vorsicht Hochspannung!
Endlich! In der Südsee!
Zurück nach Hause
Der Aufsatz: „Was ich in der Südsee erlebte“ von Konrad Ringelhuth
1 arbeitsames Huhn, 67 Ochsenstimmen, 16 Druckfarbpatronen (bunt), 11 fröhliche Kinder, 2 Kokosnussschalen, 3 Kästen Teinacher Sprudel, 34 Schneckennudeln, 3 Kilo Spaghetti mit Tomatensosse, 1 Festplatte mit 9GB, 7 Rollen Debeulala Butterkex, 2 leere Konservendosen, 1 Paar Rollschuhe, 2 Festplatten mit 4,5GB, 1 Blechtrichter, 17 Liter Dieselöl, 200 Studiostunden, 4 Liter Kakao, 4 DAT-bänder à 3 Stunden und 3 DAT-Bänder à 90 Minuten, 2 Kugelschreiber, 2 Atari-Falcon Computer (Powered by Centek, INTEL outside!), 48 DIN A4 Timecodelisten, 3 Liter Pfefferminztee, 1 Schachtel Aspirin, 1 völlig entnervte Regiseusse, 1 unendlich geduldiger Toninschenjör, 1 rostiger, heiserer Ritter, die freundliche Genehmigung des Cecilie Dressler Verlags, insgesamt 243 Telefonate, davon 187 übers Handy (wegen der Hausaufgaben in Französisch) 1 Faxgerät, Tesafilm für Frau Reichstein, die ihn dann doch nicht mehr benötigte, 3 Rollen Pfefferminzdrops, fast kein Kaugummi, 4 verschiedene Buntstifte, Jutta (mal laut, mal leise), die Unterstützung der Musikschule Horrenberg-Dielheim e.V., 2 rote Schnellhefter, 1 grüner Bleistift, 1 Paar dunkelrote Stöckelschuhe, 1 ganz grosse Blechplatte zum darauf Rollschuhlaufen, 1 kleiner grüner Siku-Traktor (weil der besser geklungen hat als die Rollschuhe!), 1 sehr, sehr, sehr grosser Kater (für den Löwen), Halsbonbons für Andrea (gegen den Wieher-Schmerz:-), sehr starker Kaffee (für Dominik, zum Aufwachen) und
von allen Beteiligten viel Liebe, Zeit und Geduld –
– waren notwendig, um diese CD Wirklichkeit werden zu lassen.
Aufgenommen im Unterhofstudio und im Theater im Bahnhof,
die Zwischenmusiken wurden gespielt und komponiert von Hansjörg Widmer
Produktion und Abmischung: DAS UNTERHOFSTUDIO 1999.